SLEEP SUIT ZEIGT: MÜDIGKEIT IST GEFÄHRLICH

10.08.2020
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Müdigkeit am Steuer kann Unfälle verursachen – Ford hat daher gemeinsam mit dem Meyer-Hentschel Institut einen Müdigkeits-Simulationsanzug, genannt „Sleep Suit“, entwickelt. Müdigkeit ist laut einer Studie der Europäischen Kommission bei bis zu einem Fünftel aller Verkehrsunfälle ein ausschlaggebender Faktor. Fachleute der US-amerikanischen Sleepfoundation sind sogar der Meinung, dass das Wachbleiben über einen Zeitraum von über 18 Stunden die Fahrtauglichkeit so sehr beeinträchtigt, dass der Zustand mit Trunkenheit am Steuer vergleichbar ist.

Appell an Lenker

„Wir waren entschlossen, das Bewusstsein für Übermüdung beim Autofahren zu schärfen, und dieser Anzug ist der perfekte Weg, dies zu demonstrieren“, so Ford Fahrsicherheitsprogramm-Manager Jim Graham. „Viele Menschen freuen sich, wenn jemand sich am Ende eines langen Abends als Fahrer zur Verfügung stellt. Wer keinen Alkohol getrunken hat, kann aber noch lange nicht garantieren, auch sicher zu fahren.“

Der Schlaf-Anzug

Zum Anzug zählt eine spezielle Schutzbrille, die Mikroschlaf – eine unkontrollierbare Reaktion auf fortgeschrittene Müdigkeit – simuliert. (Bei Mikroschlaf kann es passieren, dass Autofahrer während der Fahrt die Augen für zehn Sekunden oder länger schließen und dabei Hunderte Meter lang wie blind unterwegs sind). Zusammen mit einer besonderen Kappe, Weste, Arm- und Fußgelenkbändern wird dann ein Effekt erzeugt, der dem Zustand der Übermüdung ähnlich ist.

Wer also beim Autofahren starke Müdigkeit verspürt, sollte bei der nächsten sicheren Möglichkeit rechts heranfahren und:

  • ein koffeinhaltiges Getränk trinken und für 20 Minuten ein Nickerchen machen
  • weiterfahren, wenn man aus dem Pausenschlaf erwacht ist (wer sich nicht wieder frisch fühlt, sollten über eine längere Pause nachdenken).
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